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Oettinger pur

Erstellt von Dirk Werhahn am Mittwoch 23. November 2011

Eine Vermutung von Dirk Werhahn

Der Beitrag von EU-Kommissar Günter Oettinger zum Leben westlich des Kopfbahnhofs in Paris legt die Vermutung nahe, dass wir Baden-Württemberger und Baden-Württembergerinnen einen, wenn nicht den größten lebenden Realkomiker an die EU verloren haben. Trotz des ernsten Thema  musste ich herzhaft lachen. Seine Gestik legt die Vermutung nahe, dass er es wirklich ernst meint und so neben bei mal Rouen und Le Havre unterschlägt. Es ist auch ganz witzig den Ton auszuschalten und Boris Palmer zuzusehen.


Sie werden das Kreuz schon an der richtigen Stelle setzen: JA.

………… Der Autor ist Mitglied im DVPJ ……………..

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K21 – JA klar

Erstellt von Dirk Werhahn am Samstag 12. November 2011

Eine Einschätzung von Dirk Werhahn

2011-11-12 Infostand Ludwigsburger BürgerbündnisIn zwei Wochen ist es soweit. Wir Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger stimmen über das Ausstiegsgesetz und somit über die Zukunft des Milliardengrabes S21 ab.

Am heutigen Samstag war in Ludwigsburg hierzu einiges los. Am Stand der Befürworter des Kopfbahnhofs (K21) haben sich viele Menschen darüber informiert, welche Vorteile der Erhalt des Kopfbahnhofs mit sich bringen würde: So ist ein Kopfbahnhof flexibler, weniger anfällig für Verspätungen, kundenfreundlicher, da weniger Treppen und zudem deutlich günstiger. Mit dem Kopfbahnhof bliebe die Mobilität für den ÖPNV in der Region Stuttgart erhalten bzw. könnte noch ausgebaut werden. Dies ist bei S21 nicht möglich, der nur mit vielen Rechenkünsten (Doppelbelegung der Gleise) die Kapazitäten des heutigen Kopfbahnhofs erreicht wird.

Die Befürworter, die sogar zwei Informationsstände hatten, hingegen argumentieren nur noch mit den Ausstiegskosten und nehmen die 1,5 Mrd. als Fakt. Dabei hat ein Gutachten deutlich gemacht, dass die Kosten bei 350 Mill. EUR liegen können. Das Gutachten aus dem Verkehrsministerium sollte der Versachlichung der Diskussion dienen. Daran sind die Befürworter von S21 nicht interessiert.

Es ist schon absurd, wenn die Befürwortern ins Feld zu führen, die Bahn könne auf Schadensersatz wegen der Rückgabe der Grundstücke klagen, da ihr ein gutes Grundstücksgeschäft verloren gehen würde. Sollte dem wirklich so sein, dass heißt das doch im Umkehrschluss, die Grundstücke wurden zu günstig verkauft. So wird mit dem Eigentum der Bürgerinnen und Bürger umgegangen.

StimmzettelPositiv stimmt mich, dass heute so viele Menschen am Stand waren und interessiert nachgefragt haben. Dass bei S21 nicht die Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer, sondern die Bauindustrie und die Immobilienunternehmen verdienen, wird immer mehr Menschen klar.

Sie werden das Kreuz schon an der richtigen Stelle setzen: JA.

………… Der Autor ist Mitglied im DVPJ ……………..

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Film zum Bahnhof

Erstellt von Dirk Werhahn am Donnerstag 10. November 2011

Ein Film zur Volksabstimmung

Bald ist es so weit. Wir Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger stimmen über das Ausstiegsgesetz und somit über die Zukunft des Milliardengrabes S21 . Folgender Film macht auf die Defizite des geplanten Tiefbahnhofs aufmerksam.

………… Der Autor ist Mitglied im DVPJ ……………..

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Rede auf dem Landesparteitag

Erstellt von Dirk Werhahn am Montag 10. Oktober 2011

Die Rede von Dirk Werhahn,  9. Oktober 2011, Aalen
(weicht vom gesprochenen Wort ab)

Liebe Freundinnen und Freunde,

es waren gute zwei Jahren. Gerne will ich meine Erfahrungen als Basismitglied auch in den nächsten zwei Jahren einbringen und bitte um Euer Vertrauen und Stimme für einen Sitz im Parteirat.

Uns als Landesvorstand ist es zusammen mit Euch gelungen, in Baden-Württemberg Themen zu setzen, Menschen zu vernetzen und die Entwicklung zu gestalten.  Daran will ich weiterarbeiten.

Mein politisches Bestreben war und ist: Bei der Ökologisierung der Wirtschaft auch immer Soziale Gerechtigkeit mit zu denken. Denn Menschen, die Beziehung, Anerkennung und Wertschätzung erfahren, sind auch motiviert zu gestalten – ihr eigenes Leben, Ihr persönliches Umfeld und auch die Zivilgesellschaft. Dieses Menschenbild motiviert mich.

Bausteine von sozialer Gerechtigkeit sind Bildung und nachhaltige Haushaltspolitik. Soziale Gerechtigkeit schaut auch aktiv danach, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht größer wird. Soziale Gerechtigkeit hat auch in Zeiten in denen die Arbeitslosigkeit sinkt das Schicksal und die Unterstützung von Langzeitarbeitslose im Blick.

Wenn wir als Bundesland in Bildung und Soziale Gerechtigkeit investieren wollen, brauchen wir auch entsprechende Einnahmen. Wir Grüne sollten uns für ein Steuersystem einzusetzen, das fair, sozial und ökologisch ist. Es kann nicht sein, dass Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden. Ich frage mich. Ist allen Akteuren in der Finanzbranche Art 14 Grundgesetz bekannt? „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“

Neben den politischen Zielen geht es um die Aufgabe, die Organisation voranzutreiben. Für das würde ich mich in Zukunft als Mitglied im Landesvorstand einsetzen – so Ihr mich wählt:

  • Die Weiterentwicklung der grünen Programmatik liegt mir am Herzen. Hierzu benötigen wir einen kreativen Dreiklang. Einen Dreiklang aus Regierung, Fraktion und Partei. Dabei soll die Partei ein eigenständiges selbstbewusstes Gegenüber zur Regierung und zur Fraktion sein. Für diesen Klang will ich beitragen.
  • Über 1.000 neue Mitglieder innerhalb des letzten Jahres sind ein toller Erfolg. Weisen auch auf Veränderungen hin. Dabei geht es weniger um Inhalte. Denn die aktuelle grüne Umfrage zeigt, dass auch Neumitgliedern Werte wie Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen, Verantwortung für kommende Generationen, Frieden und Soziale Gerechtigkeit wichtig sind. Viele der neuen Mitglieder wollen sich mit Ihren unterschiedlichen Zielen, Vorstellungen und Bedürfnissen – in die grüne Arbeit einbringen. Als Kreisvorstand im KV Ludwigsburg sehe ich die Herausforderung, Menschen mit langer Parteierfahrung mit Menschen zusammen zu bringen, die neu bei uns sind. Toll ist, dass 57 Prozent der Neumitglieder aktiv sein und sich einbringen wollen. Hierfür sollten wir Räume in Aktionen und Projekte schaffen.
    Orte sollen die Landesarbeitsgemeinschaften sein. Als Sprecher der LAG WiSo will ich dazu beitragen, dass die LAGen Orte der Programmatik, der Vernetzung, des Dialogs und des lebendigen Streits sind. Uns ehrenamtlichen muss die Arbeit Spaß machen. Dafür will ich mich einsetzen.
  • Baden-Württemberg soll noch grüner werden. Noch haben wir von den im Landtag vertretenen Parteien die jüngste WählerInnenschaft: 2011 waren 40,3 Prozent der GRÜNEN-WählerInnen unter 45 Jahre alt. Aber 2006 waren dies noch über 50 Prozent.
    Zusammen mit Euch von der GRÜNEN JUGEND sollten wir klar aufzeigen, dass wir für junge Menschen die beste Alternative sind. Gut dass es Euch und Eure kritischen Stimmen gibt.
    Bei der Landtagswahl haben wir in vielen Wahlkreisen Stimmen dazu gewonnen. Doch gibt es auf der Landkarte von Baden-Württemberg immer noch – sagen wir mal – hellgrüne Gegenden.
    Diese Kreisverbände benötigen auch Unterstützung bei der Organisation der kontinuierlichen Parteiarbeit. Denn trotz hohem Engagement ist diese Präsenz nicht nur ehrenamtlich zu leisten. Hierfür will ich mich einsetzen. Denn die Wahlen gewinnen wir auch in der Fläche.

Stuttgart 21: Als Sprecher des im Juni 2010 gegründeten Ludwigsburger Bürgerbündnisses gegen Stuttgart 21, kann ich nur dazu ermutigen, lokale Bündnisse zu pflegen, auszubauen oder neue zu schließen. Gemeinsam wollen wir unsere Zeit und Kraft für ein JA zum S21-Kündigungsgesetz einbringen. S21 ist wirtschaftlich und verkehrspolitisch so unsinnig. Wir müssen die Abstimmung gewinnen.

Ich komme zum Schluss:
Gerne will ich mich dafür einsetzen, dass uns der Zuwachs an Macht und Einfluss NICHT satt und schläfrig macht. Wir sind gefordert auch weiterhin nach den besten Lösungen für die Menschen in Baden-Württemberg zu suchen:

Ich will mich dafür einsetzen, dass wir die Ökologisierung der Wirtschaft mit sozialer Gerechtigkeit verbinden. Dass wir uns noch stärker mit der Zivilgesellschaft vernetzen. Dass die Partei ein selbstbewusster Ton im Dreiklang Regierung, Fraktion und Partei sein kann.

Hierfür will ich mich einsetzen und bitte um Euer Vertrauen und Eure Stimme für die Arbeit im Parteirat. Für lebendige Grüne. Für ein grünes Baden-Württemberg.

Von ganzem Herzen: Oben bleiben.

(Wurde mit 96 Stimmen für weitere zwei Jahre in den Parteirat gewählt. Für das tolle Ergebnis und das damit verbundene Vertrauen bedanke ich mich ganz herzlich.)

………… Der Autor ist Mitglied im DVPJ ……………..

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Nachrichten der vergangenen Woche 2011-10-04

Erstellt von Dirk Werhahn am Dienstag 4. Oktober 2011

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